Warum systemische Lernhilfe?

Trotz Mittagsbetreuungen, Tagesheimen und sozialpädagogischen Lernhilfen beträgt die Übertrittsquote von Migranten auf höhere Schularten nur 28%. Hafis hat dagegen in den letzten 4 Jahren durchschnittlich 90% seiner Schützlinge aus den 4.Klassen auf höhere Schularten gebracht.

Begleitete Flüchtlinge und Quereinsteiger in die deutsche Sprache finden aufgrund prekärer Verhältnisse in München kaum Möglichkeiten für ein qualifiziertes und qualifizierendes Nachmittagsangebot.

 

Zum einen hat der Freistaat den Ganztag nur halbherzig implementiert, der offene Ganztag kommt zum Beispiel wegen formalen, infrastrukturellen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten für Grundschulen in Metropolregionen kaum in Frage. Zum anderen können sich begleitete Flüchtlingskinder gar keine Mittagsbetreuungen und Tagesheime leisten, da ihre Eltern weder in Brot und Arbeit sind, mit der sie die Gebühren bezahlen könnten, noch in irgendeiner Form Leistungen empfangen, die die Voraussetzung für die soz.päd. Lernhilfen der Stadt darstellen würden.

 

In einer frühen und entscheidenden Phase des Spracherwerbs bleiben also Neuankömmlinge und Quer-einsteiger in unseren Grundschulen nachmittags auf sich allein gestellt und müssen mittags schon "nach Hause" in ihre Gemeinschaftsunterkünfte gehen, wo ihnen niemand bei den Hausaufgaben und Deutsch lernen helfen kann. 

 

Deshalb sind wir vor allem an Schulen, wo wir mit einem kostenfreien und unbürokratischen Nachmittags-angebot, genau solche Kinder unterstützen können.

 

Wir bieten dort, wo unser Schulsystem schwächelt, Kindern die durch alle sozialen Raster fallen,

und Schulen, denen die Integration der Schwächsten besonders am Herzen liegt, eine umfängliche

und intensive, sprich : systemische Lernhilfe, an.

 Systemische Lernhilfe an allen Schultagen:

  

 * Alphabetisierung                                                                                               

 * Eigener Deutschunterricht

 * Didaktik des Deutschen als Zweitsprache

 * Wertschätzung der kindlichen Mehrsprachigkeit

 

 

 * Förderung von Mathe, HSU und der Hausaufgaben

 * Fußball, Schach und Kunstprojekte  

 * Ausflüge und Exkursionen

 

 * Kostenfreies Mittagessen für begleitete Flüchtlinge und Sprachanfänger

 * Motivation durch Schulerfolg